Wirtschaftsstandort Vetschau/Spreewald

Der Wirtschaftsstandort Vetschau/Spreewald verfügt über erstklassige Voraussetzungen für die Ansiedlungen bzw. Erweiterungen von Unternehmen. Drei direkt neben der Autobahn liegende und erschlossene Industrie- und Gewerbegrundstücke bieten den nötigen Freiraum für das Erzeugen unternehmerischer Energie. Die gute Belegungsquote von über 70 Prozent ist eindeutiger Beleg dafür, dass der Standort von Unternehmen unterschiedlichster Branchen gut angenommen wird. Die Branchen Metall, Bau und Landwirtschaft/ Nahrungsmittel prägen die Unternehmenslandschaft der Stadt Vetschau besonders stark. Die Region bietet ein gut ausgebildetes und motiviertes Arbeitskräftepotenzial. An den Hochschulstandorten der BTU Cottbus-Senftenberg werden die Fach- und Führungskräfte ausgebildet, die Sie als Unternehmer zukünftig benötigen.

Interessant ist auch ein kurzer Ausflug in die Vetschauer Wirtschaftsgeschichte: Vor 150 Jahren ist die Fabrik für Landwirtschaftsmaschinen vom Handwerksmeister August Lehnigk gegründet worden. Später wurden hier auch Flugzeugteile und Küchenherde hergestellt. Ab den Sechzigerjahren konzentrierte man sich dann auf die Produktion von Drehgestellen für Reisezüge, Schienenbusse oder Straßenbahnen, welche noch heute an Abnehmer aus Deutschland, Europa und der Welt verkauft werden.

Weltberühmt wurde auch der in Vetschau geborene Richard Hellmann. Er hatte sich im Spreewald und während seiner Ausbildung in Deutschland umfangreiche Kenntnisse in der Herstellung von Mayonnaise angeeignet. Seine von ihm produzierte Mayonnaise fand in Amerika viele Feinschmecker, er selbst wurde zu einem der reichsten Männer Amerikas. Hellmann’s Mayonnaise ist übrigens heute noch weltweit erhältlich.

Besonders geprägt wurde Vetschau durch den Bau des Braunkohlekraftwerkes. Nach der Schließung und dem Abriss des Kraftwerkes Mitte der Neunzigerjahre wurde das Gelände zum Industrie- und Technologiezentrum Spreewald (ITS) umgewandelt. Heute beherbergt das Gewerbegebiet zahlreiche Firmen insbesondere aus den Branchen Metall, Bau und Energie und ist bereits zu über 80 Prozent ausgelastet.